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Nachlässe

3
Feb
2009

Rettung in letzter Sekunde.

Grad`sah ich dich noch auf ProSieben
Und fing schon an, mich zu verlieben.

Doch halt - das geht mir viel zu schnell.
Drum schalt`ich um - auf RTL.

- A. H. -
70mal gelesen

21
Dez
2008

Weihnachtsgeschenkempfehlungen Teil 4

Wer kennt sie nicht, diese kleinen, flauschigen und vermutlich dümmsten Tiere der Welt - die Katzen. Nachdem das fliegende Spaghettimonster keine Lust mehr hatte, sinnvolle Tierarten zu erschaffen, erschuf es die Katzen, deren einziger Sinn darin besteht, als Stoff für Funvideos im Internet zu dienen, wie etwa hier: KLICK

Wer eine Katze in seinem Heim sein eigen nennen darf, wird sich freuen, dass sein unmittelbares Umfeld übersät ist mit Katzenkotze, Katzenpisse und den traditionellen Katzenhaaren. Außerdem haben Katzen Krallen, die überall geschärft werden - nur nicht an Kratzbäumen.

Über Katzen gibt es unzählige Gerüchte, die in den meisten Fällen nur ein "Papperlapapp" verdienen.
Richtig ist:
Die weiblichen Katzen wachsen an Bäumen und nennen sich Kätzchen, die männlichen Kater. Diese vermehren sich in Bier und werden von Menschen innerhalb von nur einer Nacht ausgetragen.

Nicht jeder wird eine Zuneigung zu dieser besonderen Species entwickeln können. Neben den hier besonders an`s Herz zu legenden Entsorgungsmöglichkeiten wie etwa der Abgabe bei diesem freundlichen Verein, der Tierspenden gern entgegennimmt (KLICK), bietet sich auch eine robustere Variante für den Selfmademan an, vorgestellt hier: KLICK

Eine besondere Empfehlung zum baldigen Fest der Liebe reiche ich an dieser Stelle ebenfalls gern weiter. Verschenken Sie den mit einem hübschen und außergewöhnlichen Farbakzent ausgestatteten Teppich "Road Kill Carpet" der niederländischen Designergruppe "oooms": (Alternativ hier die Internetseite: KLICK)

roadkill01

Man wird es Ihnen danken. Die Beflockung des Teppichs ist von erlesener Qualität. Insbesondere ein barfüßiger Gang über den Flor ist ein haptischer Genuss, vor Allem dann, wenn die erhabeneren Applikationen mit den Zehen und der Fußsohle erfühlt werden können.

Ein Geheimtipp gewissermaßen. Meine Empfehlung lautet:

Kaufen Sie diesen Teppich!


- A. H. -
136mal gelesen

10
Dez
2008

Weihnachtsgeschenkempfehlungen Teil 3

2-Paar-Socken-Kappe_1153__11402074_20

Wer kennt es nicht: Das Phänomen, dass einzelne Socken beim Waschen mit Waschautomaten verloren gehen, unauffindbar sind und dann wieder aus dem Nichts auftauchen - und das meist, wenn man den anderen Socken gerade weg geworfen hat.

Dem kann gezielt Abhilfe verschafft werden durch das fürsorgliche Socken-Aufstocken zum Fest der Liebe.

Noch gestern während eines Gesprächs mit einer netten Dame wurde der Bedarf wieder deutlich: Sie hatte sich selbst ein Paar Socken gekauft und mir ein Auge geöffnet für die darin verborgen liegende Notwendigkeit, rechtzeitig an die Versorgung mit diesen Fußwärmern zu denken und dem kalten Krieg ein Ende zu bereiten.

Alternativ bietet sich natürlich auch der Kauf einer Strumpfhose oder von Kniestrümpfen an - für die, die sich vom niederschwelligen Weihnachtsallerlei dezent nach oben abheben wollen.

Meine Empfehlung kann nur lauten:

Kaufen Sie Socken. Mindestens.

- A. H. -
62mal gelesen

8
Dez
2008

Weihnachtsgeschenkempfehlungen Teil 2

nasenhaarentferner_im_popelfingerdesign

Wie oft ertappen wir uns dabei, bevorzugt vor Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlagen innerorts mit zwei spitzen Fingern hervorlugende Nasenhaare ihrer Bestimmung weiteren Wachstums zu entheben und sie zu extrahieren?
Diesem zeitraubenden Körpersport kann nun Einhalt geboten werden. Mit dem Nasenhaarentferner in Fingerform kann der Aufwand halbiert werden.
Wo vorher noch zwei Finger mehr oder weniger erfolglos nach ihrer Beute haschten, tut nun lediglich einer seinen erfolgreichen Dienst: Der Nasenhaarentferner in Popelfingerdesign.
Eine Empfehlung für alle, die ihren Aufwand reduzieren wollen.
Übrigens auch ein Geheimtip für Meineidschwörer, Zweifingerbreitwhiskeytrinker oder exzessive Fummler.
Der Preis ist erschwinglich. Die Bohrtiefe kann mit Hilfe von Gleitgel satt erweitert werden.

Bitte kaufen Sie dieses Gerät!

- A. H. -
65mal gelesen

7
Dez
2008

Weihnachtsgeschenkempfehlungen Teil 1

5444656-high

Wieder einmal hat es Helge Schneider, der großartige Künstler des beredten Nichtssagens, geschafft, sich in die Herzen seiner Leserschaft zu fräsen - wenn nicht sogar noch tiefer.
Gülden schimmert sein Werk in die sonst so tristen Spätherbstabende hinein und wirft einen zärtlichen Abglanz auf die Genres der Groschenromane und Telenovelen, ohne jedoch ganz deren wortgewaltiges Format zu erreichen.
Robert Fork nennt Schneider sich, sein wahres Ich schelmenhaft, ja geradezu bescheiden, verbergend. In epischer Schwere beleuchtet er, meisterhaft die Perspektiven wechselnd, das Lebensschicksal von Wolfgang Kollendorf, einem ehemaligen Chefarzt, der teils schicksals-, teils alkoholgeschwängert durch`s Leben taumelt und sich - das ist das wahrhaft Große an diesem Werk! - nicht scheut, zu weinen.
Als Randnotiz der Zeitgeschichte wankt Kollendorf durch die Zeilen und das, was zwischen ihnen steht. Er fällt sogar in Gruben, die er nicht gegraben hat und muss erleben, wie Figuren vom Rande her in seine Lebensmitte dringen, um das mit ihm zu teilen, was er reichlich hat: Selbstmitleid und knallharte Weichheit.
So bleibt letztlich nichts unerwähnt - nicht einmal das Belanglose. Überraschend dann das Ende, das keines hat und sich zerfuselt in einem Vorhang, der nicht fällt.
Robert Fork alias Helge Schneider oder auch umgekehrt reiht sich mit diesem Werk in unverschämter Demut ein in die wahrhaft großen Verewiger der kleinen Gedanken. "Die Fortsetzung des Woyzeck! Endlich!" wird hier und da bereits gemunkelt, und niemand wagt ernsthaft zu widersprechen, dass das Büchner`sche Dramenfragment endlich, nahezu die Unerträglichkeit des Unfertigen erlösend, seine Fortsetzung gefunden hat.
Greifen wir die letzte Szene aus Büchner`s Werk heraus, so ist der Zusammenhang frappierend. Ich möchte daher mit der Darstellung dieser Szene enden und sie als schweigenden Applaus auf die kongeniale Anknüpfungskunst Fork`s im Raume verhallen lassen:

27. Szene: Karl (Idiot), Woyzeck und das Kind:
Karl hält Woyzecks und Maries Kind auf dem Schoß. Woyzeck verspricht ihm ein Gebäck (Reuter). Karl läuft mit dem Kind weg.

Kaufen Sie dieses Buch!

- A. H. -
106mal gelesen

23
Sep
2008

Der bleiche Mann

Der bleiche Mann sprang aus dem Halbschatten des Ohrensessels, der ihm Thron war, vor den Mann mit der Kamera und schob das Objektiv an die Seite.

Nur mit in Gesten verwobenen Worten machte er deutlich, dass er mit auf das Bild wollte. Nicht nur die vier Frauen allein – er in der Mitte. Dahin positionierte er sich, zerteilte die kleine Gruppe grob mit seinen Armen, um sie dann rechts und links um je zwei Schultern zu legen.

Der Fotograf ging einen Schritt zurück, um die Perspektive anzupassen.

Der bleiche Mann in seinem weltmännisch-legeren Dressing schwamm mit den Mädchen im Arm wie ein Salatblatt in der Sauce. Die mit Strassklunkern besetzte Damenbrille ließ die Augen durchscheinen wie eine Straßenlaterne, der langsam das Gas abgedreht wurde.

Eins, zwei, drei, vier… der Fotograf variierte in seinen Positionen und lichtete die Gruppe, den bleichen Mann mit den schwarz gegeelten Locken mittig, mehrfach ab. Vier partyfröhliche Gesichter und ein lächelnder Held des Moments mit matten Augen wie eingeworfene Fensterscheiben brennender Irrenhäuser.

Der bleiche Mann zog sich schnell wieder zurück auf den Balkon und baute sich im Dunkeln eine in Papier gehüllte Trompete, die er zwischen seine Lippen schob und entzündete.

Sein Lächeln entspannte sich weiter, während die Augen die Rollos herunterließen.

Im Haus ging die Party weiter.

Die Jukebox plärrte die üblichen Knaller in übersteuertem Gekreische herunter.

Irgendwann tickte die Uhr der fünf am frühen Morgen entgegen.

Einer der Gäste grub Vicky Leandros aus und drehte den Pegel knapp bis an die Verständlichkeitsgrenze.

"Was kann mir schon gescheh`n? Glaub mir, ich liebe das Leben.
Das Karussell wird sich weiterdreh`n, auch wenn wir auseinander geh`n, auch wenn wir auseinander geh`n.
Du weißt, ich liebe das Leben."


Der bleiche Mann sprang mit unkontrollierten Schritten in das Haus und zog aus der Mitte der Tanzenden zwei Frauen an seine Seite. Er winkte mit müden Augen und Zahnpastalächeln weitere Tänzer in die kleine, sich bildende Sichel und formte um sich einen Kreis.

"Was kann mir schon gescheh`n? Glaub mir, ich liebe das Leben!"

Der bleiche Mann lächelte weiß auf das Parkett und brüllte dem Holz seine in Zuversicht verpackte Panik entgegen. Die anderen drehten sich mit ihm im Kreis und meißelten das Lied mit den Schuhen in den Boden.

Gun`s `n Roses setzten mit „November Rain“ an.

Der bleiche Mann löste sich schwerfällig von der Gruppe, erfummelte sich sein Jacket von der Garderobe und taumelte fahl lächelnd in den Hausflur. Die Tür schlug hinter ihm zu und entließ ihn in die Nacht, die ihn in ein barmherziges Nichts einhüllte.

Die Feier tobte ihrem Ende entgegen. Den bleichen Mann vermisste niemand.




- A.H. -
218mal gelesen

30
Jul
2008

Der schwarze Mann

Der schwarze Mann hatte Zeit. Die tanzende Menge um ihn herum löste ihn nicht von seinem Stehbiertisch, der für mehrere Stunden sein stummer Gesprächspartner geworden war. Eingelöste Biermarken versickerten unter seinem dunklen Shirt, und lediglich der leichte Schweißfilm um seinen dreifingerbreiten Halsring aus Edelstahl ließ ahnen, dass ihm die Hitze der nicht abkühlen wollenden Nacht etwas zu schaffen machte.
Der schwarze Mann schien sich mit seinen Gedanken zu beschäftigen. Mit zwei Fingern strich er regelmäßig das am Bierglas kondensierende Wasser ab, so, als wolle er sich mehr Klarheit über dessen Inhalt verschaffen.
Ab und zu strich er mit einer Hand über seinen glatt rasierten, schweißbeperlten Kopf, so, als wolle er sich Klarheit über dessen Inhalt verschaffen.
Bierglas, Kopf. Bierglas.
Der schwarze Mann hatte Zeit. Die tanzende Menge um ihn herum löste sich langsam auf, und nach und nach machte sich das Volk der Nacht mit der aufgehenden Sonne auf den Weg in die letzten Entspannungsübungen.
Ab und an wippte der schwarze Mann mit einem Fuß zur Musik, die zwei Zureiter an ihrem Pult unter das tanzende Volk warfen. So, als würde man Raubtieren rohes Fleisch hinter die Käfigtür schaufeln. So, als würde sich Gott der Hungrigen erbarmen.
Der schwarze Mann zuckte zusammen, als die Götter hinter den Pulten zum Gebet aufforderten. See the stone set in your eyes. Der drängende Bass schaffte es, den schwarzen Mann von seinem Pult zu meißeln. Mit wenigen Schritten glitt er in die Mitte der Tanzfläche. Marschierte auf der Stelle, als wolle er sich hinbewegen zu seiner Sehnsucht. Through the storm we reach the shore. You give it all but I want more. And I`m waiting for you.
Der schwarze Mann hob die Hände mit den Handflächen nach oben in den Himmel des Tanzpalastes. Seine Finger pflückten Erhörung. My hands are tied. My body bruised, she`s got me with. Nothing to win and nothing left to lose.
Dem schwarzen Mann rann jetzt der Schweiß wie Wasser unter dem Metallreif hervor. Seine Beine schienen zu zittern und das Parkett langsam zu zermürben.
Der schwarze Mann sang nun laut mit. With or without you. With or without you. I cant live with or without you. Seine ganze Verzweifelung tanzte er in Boden und Himmel. Die Götter hinter den Pulten grinsten.
And you give yourself away.
Der schwarze Mann ebbte mit den letzten Schleifen der Musik aus. Die Götter legten Belangloses auf und narrten den verbleibenden Rest.
Der schwarze Mann ließ sich vom Morgen verschlucken.

- A. H. -
1041mal gelesen

28
Apr
2008

Tresendichtung für eine Freundin

Muh, muh
Annikuh.


- A. H. -
176mal gelesen

26
Jan
2007

An mein Spiegelbild

selbstgespraech


Als ich auf halbem Weg stand unsres Lebens,
fand ich mich einst in einem dunklen Walde,
Weil ich vom rechten Weg verirrt mich hatte;
Gar hart zu sagen ist`s, wie er gewesen,
Der wilde Wald, so rauh und dicht verwachsen,
Dass beim Gedanken sich die Furcht erneuert ...

...

Dante beginnt so mit seiner "Göttliche Komödie".
Und beschreibt einen Weg, der in alle Höllen und Abgründe des Lebens führt.
Oftmals fragt man sich, an einem bestimmten Punkt angekommen, auf welchem Weg man sich selbst befindet.
Wo er hinführt, wer ihn weist, wer mitgeht ...
Ziele.
Die Frage danach ist mit zwei Sätzen nicht zu beantworten, auch wenn Du denkst, es wäre möglich, sie darauf zu reduzieren.
Seltsam, habe mir über *Ziele* nie definierende Gedanken gemacht, sie wohl gehabt, sie verfolgt... jetzt reden wir darüber. Vielleicht, weil ich die Frage provoziert habe. Sie mußte wohl auch irgendwann mal kommen, will man nicht im Oberflächendümpeln verharren.
Ziele.
Ein Reiz-Stich-Wort.
Ich möchte sie hier nur anreißen - aus verschiedenen Gründen.
Es könnte Dich langweilen.
Es könnte mich überfordern.
Es könnte pharisäerhaft werden, im Schwulst ersticken.

Nein, es kommen jetzt keine Sätze der Bauart: Das Leben genießen, Karriere machen, Geld verdienen, Machtpositionen erobern ...
Eher solche:
Grenzen erfragen.
Grenzen hinterfragen.
Grenzen setzen.

Unser Leben ist in den vielfältigsten Bereichen von Grenzen bestimmt, die andere setzen, die Sachzwänge setzen, die wir selbst setzen.
Grenzen, die man entweder wie ein geduldiges Schäfchen hinnimmt, konform geht mit der Masse. Oder sich Gedanken darüber macht, wie es hinter der Grenze weitergeht. Was soll durch die Grenzen geschützt, verborgen werden?
Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich allgemein, läßt sich aber auf etliche Lebenssituationen übertragen. Ich denke, Du verstehst das.
Oftmals schlägt man auch einen Weg ein, der sich in der unendlichen Weite am Horizont verliert. Der Gedanke, ihn dann auch weit gehen zu können, führt oft dazu, den Punkt zu suchen, der eine Stop- oder Wendemarke anzeigt. Bis hierhin - und nicht weiter. Ich setze mir eine eigene Grenze, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, dass und warum es nicht gut ist, weiterzugehen...
Ziele.
Sich selbst zu ergründen.
Was kann ich? Wo liegen meine Stärken, meine Schwächen? Erkenne ich sie, setze ich das Wissen zielgerichtet ein? Akzeptiere ich meine Erkenntnisse, oder will ich an bestimmten Stellen Schwächen abbauen? Dahin zu kommen, um in mir selbst ruhen zu können?
Was beunruhigt mich? Sind es *Dinge*, oder nur die Vorstellungen davon?
Epiktet hat dazu bemerkenswertes geschrieben.

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen. So ist zum Beispiel der Tod nichts Furchtbares - sonst hätte er auch dem Sokrates furchtbar erscheinen müssen -, sondern die Vorstellung, er sei etwas Furchtbares, das ist das Furchtbare. Wenn wir also bedrängt, unruhig oder betrübt sind, wollen wir die Ursache nicht in etwas anderem suchen, sondern in uns, das heißt, in unseren Vorstellungen. Der Ungebildete macht anderen Vorwürfe, wenn es ihm übel ergeht. Der philosophische Anfänger macht sich selbst Vorwürfe. Der wahrhaft Gebildete tut weder das eine noch das andere."

Ich arbeite daran, meine Ängste und Unruhen auf diesem Wege diesen gedanklichen Ansatz aufzuzwingen.
Tja.

An sich ist kein Ding weder gut noch schlecht; das Denken macht es erst dazu.
(-W. Shakespeare-)

Ziele.
An der Frage nach dem Sinn des Lebens kratzen. Sich fragen, ob menschlicher Geist stirbt oder nach der "Deckel-zu-Theorie" alle geistlos in der gleichen Kiste ruhen ...
Ziele.
Andere als Mensch zu begreifen und nicht nur als sprechende Schablone, die sich zufällig nicht immer so ausdrücken kann, dass man auf den ersten Blick *versteht*, welcher Geist in wem herrscht.
Tief eindringen in den anderen, mit sensiblem Röntgenblick nicht nur in`s Hirn, sondern auch in`s Herz schauen.
Manchmal gelingt es. Wie schön, wenn der andere die Kunst beherrscht, zu vertrauen, sich zu öffnen, sich fallen zu lassen - und zu wissen, dass er nicht hart aufschlägt.
Aber wer macht das schon ... tauche ein in die Menschen, und Du siehst eine Maske nach der anderen.
Manche sind mit einem leichten Hauch vom wahren Gesicht zu wehen, manche scheinen hart und fest eingebrannt in das unbekannte Dahinter. Bei manchen läßt sich nur erahnen, dass die Maske eine dahinterliegende Hohlheit verbergen soll ...
Ziele.
Sich den wirklich schönen Dingen des Lebens unaufdringlich so zu nähern, dass man sie mit Achtung bestaunen kann.

P.S.:
Ans Ziel kommt nur, wer eines hat. (-Dr. Martin Luther-)

...


- A. H. -
479mal gelesen

13
Jan
2007

Der Einfalt Morgengebet

Ich möchte mal was Schlaues sagen
Wie Goethe oder Kant
Ich möchte mal was Schlaues sagen
Für Volk und Heimatland
Ich möchte mal was Schlaues sagen
Das wär` mal was Genaues.
Drum Leute, alle hingehört:
Ich sage jetzt: "Was Schlaues..."

- A. H. -
396mal gelesen
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