Now in Vienna there's ten pretty women
There's a shoulder where Death comes to cry
There's a lobby with nine hundred windows
There's a tree where the doves go to die
There's a piece that was torn from the morning
And it hangs in the Gallery of Frost
Ay, Ay, Ay, Ay
Take this waltz, take this waltz
Take this waltz with the clamp on its jaws
Oh I want you, I want you, I want you
On a chair with a dead magazine
In the cave at the tip of the lily
In some hallways where love's never been
On a bed where the moon has been sweating
In a cry filled with footsteps and sand
Ay, Ay, Ay, Ay
Take this waltz, take this waltz
Take its broken waist in your hand
This waltz, this waltz, this waltz, this waltz
With its very own breath of brandy and Death
Dragging its tail in the sea
There's a concert hall in Vienna
Where your mouth had a thousand reviews
There's a bar where the boys have stopped talking
They've been sentenced to death by the blues
Ah, but who is it climbs to your picture
With a garland of freshly cut tears?
Ay, Ay, Ay, Ay
Take this waltz, take this waltz
Take this waltz it's been dying for years
There's an attic where children are playing
Where I've got to lie down with you soon
In a dream of Hungarian lanterns
In the mist of some sweet afternoon
And I'll see what you've chained to your sorrow
All your sheep and your lilies of snow
Ay, Ay, Ay, Ay
Take this waltz, take this waltz
With its "I'll never forget you, you know!"
This waltz, this waltz, this waltz, this waltz ...
And I'll dance with you in Vienna
I'll be wearing a river's disguise
The hyacinth wild on my shoulder,
My mouth on the dew of your thighs
And I'll bury my soul in a scrapbook,
With the photographs there, and the moss
And I'll yield to the flood of your beauty
My cheap violin and my cross
And you'll carry me down on your dancing
To the pools that you lift on your wrist
Oh my love, Oh my love
Take this waltz, take this waltz
It's yours now. It's all that there is...
From the day we arrive on the planet
And blinking, step into the sun
There's more to be seen than can ever be seen
More to do than can ever be done
Some say eat or be eaten
Some say live and let live
But all are agreed as they join the stampede
You should never take more than you give
In the circle of life
It's the wheel of fortune
It's the leap of faith
It's the band of hope
Till we find our place
On the path unwinding
In the circle, the circle of life
Some of us fall by the wayside
And some of us soar to the stars
And some of us sail through our troubles
And some have to live with the scars
There's far too much to take in here
More to find than can ever be found
But the sun rolling high through the sapphire sky
Keeps great and small on the endless round ...
(Tanzlehrer) Was macht das kleine zerfledderte Herz?
(KusSine) grrrrrrrrrr
(KusSine) na ja
(Tanzlehrer) Erzähl...
(KusSine) Es versteckt sich…
(KusSine) hinter dem Brustkorb*gg*
(Tanzlehrer) Hat es jemals öffentlich geschlagen...?
(KusSine) Egal… Stell dir das mal alles vor…
(Tanzlehrer) Was soll ich mir vorstellen?
(KusSine) den Wahnsinn, der da herumspaziert…
(KusSine) … als hätt er nix zu tun :)
(Tanzlehrer) Der Wahnsinn hat immer Langeweile und macht es sich verdammt gemütlich, wenn man nicht aufpaßt...
(Tanzlehrer) Ich komme mir vor wie des Wahnsinns nackter Schweinetreiber, hehe...
(KusSine) jaaa ich finds echt unangenehm, daß du da immer mittendrinnen steckst.
(KusSine) Wie kommt das?
(Tanzlehrer) Der Wahnsinn ist meine Kraftnahrung... hihi...
(KusSine) man lernt aus Wahnsinn, glaub ich.
(Tanzlehrer) Man lernt daraus, dass es noch schlimmer kommen kann.
(Tanzlehrer) Und meistens kommt es schlimmer.
(Tanzlehrer) Ein bisschen deppert sind wir alle...
(Tanzlehrer) Aber es freut mich, dass du noch lachen kannst. Seufz...
(KusSine) ich bin ja gern irre.
(Tanzlehrer) Und ich bin gern dein Arzt...
(KusSine) mein Arzt?
(KusSine) huch
(Tanzlehrer) Natürlich...
(KusSine) Warum?
(Tanzlehrer) Aber nur Gesprächstherapeut, keine Bange.
(KusSine) Rettest du mich imma?
(Tanzlehrer) Ja, immer. Außer meistens.
(KusSine) Und dann wirklich?
(KusSine) Ich bin zu gut für diese Welt.
(Tanzlehrer) Du hast sicherlich ein empfindsames Herz.
(KusSine) sag mal im ernst…
(Tanzlehrer) Ja?
(Tanzlehrer) Was?
(KusSine) Gibts dich wirklich?
(KusSine) du bist echt ein Schatzi.
(Tanzlehrer) Nein, ich bin eine virtuelle Antwortmaschine und produziere das, was man gerade an Worten nötig hat.
(Tanzlehrer) Kostenfrei natürlich.
(Tanzlehrer) Vielleicht steckt da eine tiefsitzende Sensibilität hinter. Wer weiß.
(KusSine) Ach herrje.
(KusSine) Ja, das weiss ich.
(Tanzlehrer) Es soll Männer geben, die nicht eindimensional sind.
(Tanzlehrer) Und das glaubt keiner.
(KusSine) Wie soll man das glauben…
(KusSine) … wenn mans nicht gespürt hat?
(KusSine) Und wer verarztet dich?
(KusSine) Wenns dir nicht gut geht?
(Tanzlehrer) Das ist ein schwieriges Feld...
(KusSine) ja
(Tanzlehrer) Wer mich verarztet?
(KusSine) wer ist für dich da?
(Tanzlehrer) Vielleicht sind es gewisse Selbstheilungskräfte.
(KusSine) Hmmm die sollen Krebs auslösen.
(Tanzlehrer) Mir tut es manchmal schon gut, wenn ich spüre, dass nicht alle hier kalt und gierig sind, sondern so etwas wie Herzlichkeit zeigen, auch wenn es nur ganz heimlich ist. So wie bei dir.
(KusSine) Das hast du schön gesagt, das merk ich bei dir auch.
(Tanzlehrer) Was merkst du?
(KusSine) Daß du eine sehr sensible Seele hast.
(Tanzlehrer) Ja nun… Ich glaube, dich treibt eine ziemlich große innere Sehnsucht an, die gebremst wird von der gräßlichen Angst, etwas zu verlieren oder sehr verletzt zu werden...
(KusSine) du bist leichter verwundbar, als ich mir dachte - und das tut mir leid.
(Tanzlehrer) Ich zeige das aber nicht so.
(Tanzlehrer) Wenn ich verblute, dann an inneren Blutungen.
(KusSine) ja ich habe kein Problem damit meine Verletzbarkeit zu zeigen.
(Tanzlehrer) Jeder hat andere Ventile dafür.
(KusSine) Du würdest niemandem die Chance geben, deine Wunden zu lecken?
(KusSine) Versteh ich nicht.
(Tanzlehrer) Ich boxe halt in anderen Kellern...
(Tanzlehrer) Manchmal rede ich mir auch den Streß von der Seele.
(KusSine) ich bevorzuge Kuscheltechnik wenns nicht gut geht.
(Tanzlehrer) Ab und an findet man ein Ohr, dem man mit Worten die Seele massieren kann und ebenfalls gestreichelt wird...
(KusSine) ist aber verdammt selten, oder?
(Tanzlehrer) Selten, ja. Und ich bin eine Auster.
(KusSine) ich finde, man muss gehalten werden und dumme Sachen sagen können.
(KusSine) Und am nächsten Tag aufwachen und es geht einem trotzdem gut.
(KusSine) ach eigentlich…
(KusSine) … wollte ich dir bloss sagen…
(Tanzlehrer) Was..?
(KusSine) … hab mich etwas verloren…
(Tanzlehrer) Soll ich dich suchen...? ;-))
(KusSine) um Himmels willen!
(KusSine) ich habe eine leichte Paranoia was das betrifft.
(Tanzlehrer) Das heißt im Klartext?
(KusSine) ich finde Chatlieben ....
(KusSine) … hmmm etwas wirr.
(Tanzlehrer) Ja, ein bisschen...
(KusSine) also ich brauch Haut, Gerüche, etc...
(KusSine) Ach ich mag dich so gerne.
(Tanzlehrer) Warum eigentlich?
(Tanzlehrer) ;-))
(KusSine) ich weiss es nicht, ich bin ein Bauchmensch.
(Tanzlehrer) Fast richtig... du bist aber auch Herzmensch.
(KusSine) Du bist ein Sonnenkind, irgendwie.
(Tanzlehrer) Was hörst du an Musik?
(KusSine) british pop hab ich sehr gern, die Weinlieder.
(KusSine) *snief*
(KusSine) *g*
(Tanzlehrer) Also keine "Sauflieder"...
(KusSine) Ich wurde sehr verwöhnt mit Musik.
(Tanzlehrer) Nenn mir ein Beispiel..
(KusSine) Ein Ex brachte immer die neuesten Cds aus London.
(KusSine) bei Underworld bin ich wirklich in die Knie gegangen.
(KusSine) Aber weisst du warum?
(Tanzlehrer) Warum?
(KusSine) Weil dieses Publikum einfach anders ist.
(KusSine) es ist alles wie ein Riesenfest.
(KusSine) Sie geniessen es.
(KusSine) es ist gottvoll.
(KusSine) ich gehe hier aber auf keine Konzerte.
(Tanzlehrer) Das Leben pulsiert eben am lautesten direkt im Bauch.
(KusSine) Bist du auch so?
(Tanzlehrer) Ich war das letzte Mal vor vielleicht vier Wochen auf einem Liveact.
(Tanzlehrer) Eine kleine, gemeine unbekannte Combo, die Musik gemacht hat, dass einem das Blut direkt aus dem Herzen floß...
(KusSine) gggggggggggggg
(KusSine) Herrlich…
(KusSine) :)
(KusSine) woher wusstest du von der Combo?
(Tanzlehrer) Das stand in der Zeitung. In einem Schloß hier in der Nähe ist einmal im Monat ein Konzert.
(Tanzlehrer) Und da bin ich mal hin, weil ein "Kunde" von mir als Sponsor der Veranstaltung Freikarten hatte.
(KusSine) cool- echt Zufall?
(Tanzlehrer) Ich habe so lange mitgesungen, wie ich nüchtern war. Und dann, weil ich blau war.
(KusSine) gggggggggggggggggg
(KusSine) ich hätt dich wahrscheinlich niedageschmust.
(KusSine) am Ende.
(KusSine) :)
(Tanzlehrer) ;-)))
(Tanzlehrer) Dafür hätt ich dir ein Solo gesungen. ;-))
(KusSine) und ich hätt dazu getanzt
(KusSine) Spagat gemacht…
(KusSine) links rechts…
(KusSine) Hilfeeeee
(KusSine) So.
(KusSine) *zusammenreiss*
(Tanzlehrer) Ich hätt mich dann wahrscheinlich einfach hemmungslos verliebt und rote Ohren bekommen.
(Tanzlehrer) Schrecklich, diese Kontrollverluste... *smile*
(KusSine) willst du was von mir oder nicht?
(KusSine) jetzt raus damit!
(KusSine) Sonst kommt noch der eingesprungene Rittberger!
(KusSine) ich muss das wissen!
(Tanzlehrer) Ich darf nichts von dir wollen. ;-))
(KusSine) JETZT
(KusSine) aha
(Tanzlehrer) Du bist sakrosankt.
(KusSine) du bist ein Befehlsempfänger!
(Tanzlehrer) Nein, ich bin ich.
(Tanzlehrer) Aber ich behalte noch immer einen Rest von schmerzhaftem Pragmatismus in mir.
(KusSine) was heisst das, Schatzi?
(KusSine) Sakrosankt?
(KusSine) Sanatorium?
(Tanzlehrer) Das heißt, du bist in irgendeiner Form unantastbar für mich.
(Tanzlehrer) Wie eine Ikone.
(KusSine) Aha.
(KusSine) Guttt.
(KusSine) Hilfeeee!
(KusSine) so gehts net weiter!
(KusSine) hast mich?
(Tanzlehrer) Also muß ich doch den virtuellen Tod sterben...
Ein bohrendes „Warum“ steht seit gestern im Raum, krümmt sich wie ein Fleischhaken in das Gedärm und zerrt wie ein sich verbeißender Hund.
Seit gestern weiß ich: Martina ist tot. Freiwillig gegangen um den 16. Juni, schweigend, abschiedslos, längst beerdigt auf einem Wiener Friedhof, glanzlos, wie man eben eine handvoll Asche auf den Weg verstreut.
Die, die ihr nahe standen, vielleicht nicht nah genug, quälen sich nun mit der Frage nach dem „warum“, ohne eine Chance auf eine letzte, endgültige Gewissheit zu haben.
Und vielleicht könnte es Martina, wenn wir sie jetzt hören könnten, auch nicht erklären. Sie litt an Schwermut und Depressionen; ein intensives Leben, dem sie schonungslos begegnete und das sie letztlich in ihrer Wehrlosigkeit auszehrte, forderte Wegegeld für den Zugang zu den Palästen der Hedonie.
Ihre Seele war verletzt, das war spürbar. Martina litt. An ihrem Umfeld, an sich selbst, an dem Unvermögen, sich dem noch entreißen zu können. Sie litt an den letztlich gegen sie selbst gerichteten und im falschen Moment ausgelebten Aggressionen gegen die, die sie mochten. Ihr Lebenstunnel, der nur Einsamkeit und Finsternis bot, wurde enger und dunkler, Antworten auf Lebens- und Sinnfragen drangen in diesem Lebenslabyrinth nicht mehr durch.
Sie ahnte ihren Weg. Der Eintrag http://kussine.twoday.net/20070529 lässt tief blicken.
Und doch brach sie durch die Tunnelwände oft eine Nische, um sich ein kleines Stück hinauszuhorchen in die wechselwarme Wirklichkeit, um auf ihre eigene Art mitzuteilen, dass das Leben in ihr verglimmte. Um dem quälenden Wahnsinn entgegen zu lachen. Um zu zeigen, dass noch ein Fünkchen Glut in der wachsenden Asche glimmerte. Um zu zeigen, dass sie hinter all den Narben und Krusten des Lebens liebenswert war und die Zuwendungen aufsog wie ein Schwamm.
Wir haben uns viel geschrieben, viel miteinander geredet, gelacht wie die Kinder, über unmögliche Dinge und mögliche Träume. Wenig davon ist wahr geworden, und selbst kleinen Hoffnungen trat das Schicksal mit schwerem Tritt das Licht aus.
Martina, wir sind uns nie begegnet, aber wir haben uns gekannt, über viele Jahre. Wohl nie gut genug. Dein Tod reißt mich in eine Nachdenklichkeit, die viele Gedanken gebiert, aber nur wenige Worte. Ich mag dich immer noch. Mehr. Als gestern.
Schlafe gut in deinem neuen, nie gekannten Frieden. Und achte nicht auf meine Hände, die sich hilflos ineinander verknoten, als wollte ich beten.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
26 = B im A
7 = WW
12 = SZ
9 = P im Ss
19 = GR im GG
0 = GC i d T b d W g
18 = L auf dem GP
90 = G in einem RW
4 = Q in einem KJ
24 = S hat ein T
2 = R hat ein F
11 = S in einer FM
29 = T had d F i e SJ
32 = K in einem SB
64 = F auf einem SB
5 = F an einer H
16 = BL hat D
60 = S s e M
3 = W aus dem ML
einer = i K
Alle = W f n R